29.09.2017

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Mainzer Immobilienmesse des IVD West

28. Oktober 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, findet im Kurfürstlichen Schloss die 15. Mainzer Immobilienmesse des IVD West statt. Von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr präsentieren die Aussteller wie Maklerbüros, Bauträger, Banken und Finanzdienstleister interessierten Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen. Expertenvorträge zu aktuellen Verbraucherthemen runden das Programm ab.

 

Veranstaltungsort: Kurfürstliches Schloss, Peter-Altmeier-Allee, 55116 Mainz

Quelle & Foto: IVD West


14.08.2017

 

 

Mieten und Immobilienpreise in Rheinland-Pfalz steigen leicht

 

Geringe Steigerungsraten bei den Wohnungsmieten,  Kaufimmobilien verteuerten sich in den letzten zwölf Monaten leicht: Der Immobilienmarkt in Rheinland-Pfalz befindet sich in einer Phase der Konsolidierung. So stiegen die Preise für Einfamilienhäuser im Landesdurchschnitt um 4 Prozent, Eigentumswohnungen sind 5,8 Prozent teurer als im Vorjahr. Der Anstieg der Mieten um nur 3,5 Prozent fällt geringer aus als befürchtet. Dies geht aus dem Immobilien-Preisspiegel Rheinland-Pfalz 2017 des Immobilienverbands Deutschland, IVD West, hervor.

Auf „Betongold“ verlassen sich viele Rheinland-Pfälzer: Der Erwerb von Wohneigentum war auch in den letzten zwölf Monaten eine  bewährte  Strategie zur Geldanlage. Aufgrund weiterhin

niedrigster Zinsen entschieden sich sowohl Familien wie auch Investoren zum Immobilienkauf. Für letztere standen vor allem Häuser mit sechs bis zwölf Wohnungen sowie vermietete Eigentumswohnungen mit mindestens 70 Quadratmetern Wohnfläche im Fokus. Durchschnittlich stiegen die Preise dafür um vier bis sechs Prozent. Nur die Universitätsstädte Mainz, Trier und Landau zeigten sich als Ausreißer mit teilweise zweistelligen Steigerungen.

Der dramatische Anstieg der Netto-Kaltmieten, der bis 2015 besonders in den Metropolregionen zu beobachten war, scheint gestoppt. Vor allem in der Landeshauptstadt Mainz sind Spitzenwerte erreicht worden, die offensichtlich kaum mehr Steigerungspotential zulassen. Eine durchschnittliche landesweite Steigerung von 3.5 Prozentpunkten weist auf eine Konsolidierungsphase hin.

Dennoch ist die „Landflucht“ ein sich zunehmend verschärfendes Phänomen in Rheinland-Pfalz, welches durch den demografischen Wandel noch beschleunigt wird. Allerdings fehlt es in den Städten oft an bezahlbarem Wohnraum, nicht zuletzt im barrierefreien Bereich. Des Weiteren besteht bei der infrastrukturellen Anbindung der ländlichen Gebiete noch Optimierungsbedarf. Hier sieht der IVD vor allem die Politik in der Pflicht.

Preise für Kaufimmobilien
Um durchschnittlich 4 Prozent stiegen die Eigenheimpreise in den Städten mit über 40.000 Einwohnern. Die großen Preissprünge der vergangenen Jahre waren nicht mehr zu beobachten. In Worms (+ 9,75 %) und Landau (+ 9 %) waren die deutlichsten Veränderungen erkennbar. Während in der Landeshauptstadt Eigenheime in sehr guten Lagen mit 650.000 Euro nahezu preisstabil blieben und auch Koblenz in diesem Segment kaum Veränderungen zeigt (950.000,-), stiegen in Kaiserslautern die Preise von 350.000,- auf 370.000,- Euro (+ 6 %). Vergleichsweise günstig sind die besten Lagen von Pirmasens mit Hauspreisen von um die 240.000,- Euro. Durchweg stabil hielten sich die Preise für freistehende Einfamilienhäuser auch in Neustadt/Weinstraße. Zu Preisrückgängen kam es in keiner der größeren Städte.

Bei den kleineren Städten und Gemeinden bis 40.000 Einwohnern gab es überwiegend geringfügige Preisanstiege. Lediglich in Bad Dürkheim und Ingelheim waren starke Preisveränderungen im zweistelligen Prozentbereich zu erkennen. In Andernach stiegen die Eigenheimpreise in sehr guten Lagen von 415.000 Euro auf 430.000 Euro (+ 4 Prozent). In den sehr guten Lagen von Bingen stiegen sie von 570.000 Euro auf 680.000 Euro (+ 19 Prozent). Zu nennenswerten Preisrückgängen kam es in keiner der ausgewerteten Städte in diesem Segment.
Ganz anders sieht die Situation in vielen kleinen Kommunen in ländlichen Regionen aus. Beispiele sind Kaisersesch und Ulmen in der Südeifel: Hier fielen die Preise für Eigenheime um bis zu 8 Prozent.

Eigentumswohnungen aus dem Bestand sind in Städten mit über 40.000 Einwohnern deutlich teurer geworden. Im Landesschnitt legten die Preise um ca. 7 Prozent zu. In mittleren Lagen in Bad Kreuznach sind Steigerungen von 10 Prozent zu verzeichnen gewesen, in Worms sogar 13 %. Selbst in einfachen Lagen in Trier waren Zuwächse um 13 Prozent zu verzeichnen. Größere Anstiege sind ebenfalls im Neubausegment erkennbar. So stiegen in diesem Bereich die Quadratmeter-Preise in sehr guten Lagen in Neuwied um 22 Prozent (auf 2.800 Euro) und in Koblenz um 8 Prozent (auf 4.000 Euro). Durch die starke Nachfrage kam es selbst in den kleineren Städten von 6.000 bis 40.000 Einwohnern nicht zu Preisrückgängen im Segment der Eigentumswohnungen.

Das Phänomen „Landflucht“ verursacht jedoch vermehrt leichte Preisrückgänge in den kleinen Gemeinden des Landes (bis 6.000 Einwohner). Besonders in den Hunsrückgemeinden ist diese Entwicklung zu beobachten. Aber auch in der Westpfalz stagnieren die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen.
Beispielhaft veranschaulichen lässt sich diese Entwicklung an Rengsdorf im Westerwald: Hier sind die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand in allen Lagen binnen Jahresfrist unverändert geblieben. Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in einfachen Lagen beträgt 600,- Euro (0 %).

Wohnungsmieten
In den größeren Städten von Rheinland-Pfalz stiegen die Mietpreise in Häusern, die nach 1948 gebaut wurden, durchschnittlich um knapp 3 Prozent an. Im Segment Neubau/Erstbezug in guter Lage stiegen die Preise beispielsweise in Kaiserslautern und Ludwigshafen um 6 bzw. 2 Prozent. Der Durchschnitt verzeichnete hier einen Preisanstieg von 3,1 Prozent. Die Mieten für gut gelegene und gut ausgestattete Wohnungen im Bestand blieben stabil – außer in den Universitätsstädten Landau, Mainz und Trier (+ 4 bis +7 %). Im Segment der Altbauten, die vor 1948 gebaut wurden, stiegen die Preise in Bad Kreuznach in guten Lagen um 5 Prozent und in Worms um 3. In kleineren Gemeinden und Städten wurden neue Mietverträge vielerorts nur geringfügig höher abgeschlossen als im Vorjahr. Die Mietpreise für Bestandswohnungen in mittleren Lagen stiegen um 3 Prozent in Grünstadt und um 2 Prozent in Idar-Oberstein. Ein Rückgang bei den Mietpreisen war wiederum lediglich in Rengsdorf zu erkennen. Hier sanken bspw. die Mietpreise im Bestand um bis zu 10 Prozent. Die Nettokaltmiete im einfachen Wohnwert beträgt hier 3,20 Euro.

Die teuersten Mieten zahlt man wie im vorherigen Jahr in Neubau-Erstbezug in guten Lagen von Mainz mit 13 Euro pro Quadratmeter (+ 4 %). Zum Vergleich liegt die entsprechende Miete in Wiesbaden jedoch knapp einen Euro höher. In Bodenheim muss man 11,50 Euro und in Ingelheim 10,50 Euro einkalkulieren. Die günstigsten Mieten im Neubau findet man, ebenfalls wie im vergangenen Jahr, in Ulmen in der Eifel mit 4,80 Euro.

Gewerbeimmobilien
Im gesamten Bundesland gab es – bis auf einzelne, regionale Ausreißer - wenig Bewegung bei gewerblichen Mietpreisen. Die Ladenmieten behaupteten sich weitestgehend, hier und da waren sogar Preisnachlässe zu verzeichnen. Augenfällig war die Entwicklung in den ländlichen Gemeinden, wo es teilweise zu Rückgängen im zweistelligen Prozentbereich kam – auch dies ein weiterer Indikator für das Phänomen Landflucht.
Die Büromieten hingegen verteuerten sich landesweit um durchschnittlich knapp 2 Prozent. In den Großstädten verharrten die Preise weitestgehend auf Vorjahresniveau, nur in Bad Kreuznach war ein durchschnittlicher Preissprung von über 10 Prozent feststellbar.

Quelle: IVD West


14.08.2017

 

IVD-Checkliste: Was bei der Vermietung möblierter Wohnungen und Zeitmietverträgen zu beachten ist

 

· Keine Vermietung ohne Vertrag
· Je ausführlicher das Übergabeprotokoll, desto weniger Streitpunkte 
· Notfallkontakt für den Mieter sicherstellen

 

Temporäres Wohnen in möblierten Apartments ist sowohl für Vermieter als auch für Mieter attraktiv. Dabei dürfen Personen auch für kürzere Zeiträume eine Bleibe anmieten, ohne dass zwangsläufig von einem Beherbergungsbetrieb die Rede ist. In einem Urteil des Berliner Verfassungsgerichts wurde eine Nutzungsdauer von drei bis acht Monaten als vertretbar angegeben (VG 19 L 294.11). Daher nutzen oftmals Privatpersonen, die beruflich einige Monate umziehen, oder Studenten, die für ein Auslandssemester den Wohnort verlassen, diese Möglichkeit, um ihre Wohnungen anzubieten. Dank des Internets ist auch schnell ein Zwischenmieter gefunden. Annett Engel-Lindner, Fachreferentin für Immobilienverwaltung beim Immobilienverband IVD, rät bei diesen scheinbar unkomplizierten Vermietungen, schon im Vorfeld folgende Checkliste einzuhalten, um Ärger im Nachgang zu vermeiden.

 

1. Mietvertrag ist essenziell

Egal, ob für einen Monat oder für ein Jahr, auch beim Wohnen auf Zeit sollte ein schriftlicher
Mietvertrag abgeschlossen werden. „Mit einer schriftlichen Fixierung der abgesprochenen Konditionen kann vermieden werden, dass es später zu Missverständnissen kommt oder verabredete Punkte unberücksichtigt bleiben“, so Annett Engel-Lindner.

Viele Portale im Internet, die sich auf temporäres Wohnen spezialisiert habe, bieten juristisch geprüfte Mietverträge an, die als Vorlage heruntergeladen werden können. Grundlage für den Abschluss eines Zeitmietvertrags ist, dass sich der neue Mieter ausweist und zusätzlich zum Auszugstermin auch ein konkreter Befristungsgrund angegeben werden muss.

 

 

2. Beendigung des Mietvertrages bei möblierter Einliegerwohnung

Mieter einer möblierten Wohnung haben grundsätzlich die gleichen Rechte und den gleichen Kündigungsschutz wie Mieter einer unmöblierten Wohnung. Mietet der Mieter allerdings möblierte Räume in der Vermieterwohnung selbst an, kann der Vermieter im Regelfall kündigen, ohne dass ein Kündigungsgrund wie Eigenbedarf oder wirtschaftliche Verwertung vorliegt. Die ordentliche Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall aber um drei Monate.

 

3. Übergabeprotokoll so ausführlich wie möglich gestalten

Zum Mietbeginn und zum Abschluss des Mietverhältnisses sollte eine Übergabe der Wohnung vorgenommen werden. Bei der persönlichen Übergabe mit dem Mieter ist schriftlich festzuhalten, wann und an wen die Wohnung übergeben wird, wie viele Schlüssel übergeben werden, wie hoch die Zählerstände von Strom, Wasser und Gas sind und wie der Zustand der Wohnung ist. Ist die Wohnung möbliert, ist es empfehlenswert, eine Inventarliste zu verwenden. Viele Vermieter notieren nicht jeden einzelnen Gegenstand, sondern verwenden Sammelbegriffe wie Besteck oder Geschirr. Je wertvoller einzelne Gegenstände sind, umso eher sollten diese jedoch in der Inventarliste explizit aufgeführt werden, bei einem Fernseher z. B. auch das genaue Fabrikat. Die schriftlich fixierten Punkte sollten wie der Mietvertrag in zwei Exemplaren von Mieter und Vermieter unterschrieben werden.

 

 

4. Kaution und Quittung bei Barzahlung nicht vergessen

Auch bei möblierten Wohnungen zum Wohnen auf Zeit ist es üblich, dass der Mieter Kaution zahlt. Die Miete für den ersten Monat sowie die Kaution werden üblicherweise vorab, spätestens bis zur Übergabe der Wohnung gezahlt. Bei einer Barzahlung ist zu beachten, dass diese vom Empfänger quittiert werden sollte.

 

 

5. Makler und Hausverwalter unterliegen anderen Richtlinien als Privatpersonen

Findet vor Abschluss des Mietvertrags keine Besichtigung statt, im Regelfall bei Abschluss außerhalb der Geschäftsräume des Vermieters, muss der Vermieter eine gesetzliche Regelung beachten, die seit dem 13. Juni 2014 gilt. Ist der Vermieter ein Unternehmer bzw. erfolgt die Vermietung über eine Hausverwaltung und ist der Mieter ein Verbraucher, steht diesem ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Unterlässt der Vermieter die Widerrufsbelehrung, verlängert sich das Widerrufsrecht auf zwölf Monate ab Abschluss des Mietvertrages.

 

 

6. Kontaktdaten für den Notfall

Für den Notfall sollten Vermieter ihren Mietern die Kontaktdaten der wichtigsten Ansprechpartner geben. Wenn beispielsweise ein Wasserschaden in der Nachbarwohnung auftritt, dann muss der Mieter wissen, wer auf die Schnelle informiert werden soll. Die Kontaktdaten vom Hausmeister, der Hausverwaltung oder einer anderen Person, die sich in der Wohnung gut auskennt, sollten dem Mieter ausgehändigt werden.


22.06.2017
Ein besonders edles Tröpfchen aus Saulheim dürfen wir morgen Käufer und Verkäufer nach erfolgreichem Notartermin überreichen.

16.06.2017

Natürlich dieses Jahr auch wieder von uns unterstützt!

05.04.2017

Heute war die feierliche Übergabe unseres Spendenschecks für die Kita´s in Saulheim. Unser Bürgermeister Martin Fölix durfte stellvertretend im Namen der Kindertagesstätten den Scheck in Empfang nehmen und hat sich natürlich über den kleinen Geldsegen sehr gefreut!
Uns freut es, dass wir mit unserem sozialem Engagement wieder Menschen glücklich machen konnten und bleiben weiter dran.


28.03.2017

Ein interessantes Video zum Internetportal IVD24Immobilien:


28.03.2017

Der Jahresabschluss ist fertig. Jetzt warten wir nur noch auf den Spendenscheck und dann dürfen sich die Kitas in Saulheim auf einen kleinen Geldsegen freuen. 

Bleiben Sie dran: in den nächsten Tagen werden wir hier einen kleinen Bericht und Fotos veröffentlichen.


25.01.2017

Noch im Februar wollen wir dem Bürgermeister von Saulheim unseren Spendenscheck für das Soziale Projekt 2016 überreichen. 

Weitere Infos hier in Kürze!

Das Soziale Projekt für 2017? Sobald hier eine Entscheidung getroffen ist, welches Projekt wir in 2017 unterstützen wollen, finden Sie die Infos dazu hier und auf unserer Seite "Unsere Sozialen Projekte".